Gesund durch Kälte

Kältekammer zur Unterstützung von Heilungsprozessen

Gesund durch Kälte

Kältekammer zur Unterstützung von Heilungsprozessen

Bei zahlreichen medizinischen Indikationen tragen die Anwendungen in der Kältekammer durch die entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung nachweislich zum Behandlungserfolg bei. Regenerations- und Heilprozesse werden beschleunigt, die Durchblutung gefördert und der Stoffwechsel der Skelettmuskulatur positiv beeinflusst. Patienten, die auf die Ganzkörper-Kältetherapie ansprechen, können ihren Schmerzmittelbedarf deutlich reduzieren. Bei folgenden Erkrankungen kann die Kryotherapie zum Einsatz kommen:

Rheuma  •  Arthrose  •  Hals- und Wirbelsäulen-Syndrome, auch vor und nach Operationen •  Neurodermitis •  Schuppenflechte •  Asthma
Fibromyalgie •  Myositis •  Autoimmunerkrankungen •  u.v.m.

Rheuma


Für Rheumatiker ist die Kältetherapie nachweislich eine sehr effektive Unter­stützung der Behandlung, die Behand­lungs­erfolge sind in einer Reihe von Studien belegt und auch nach drei bis sechs Monaten nachweisbar. Deshalb ist die Kryotherapie mittlerweile ein fester Baustein in den Therapieplänen, um den Allgemeinzustand zu verbessern, Schmer­zen zu reduzieren oder sogar zu beseitigen und das Fortschreiten der Krankheit zu verhindern. Die Gelenk­funktionen und die Mobilität konnten Studien zufolge deutlich verbessert und die Medikation reduziert werden.

Neurodermitis und Schuppenflechte


Über die entzündungshemmende Wirkung der Kälte ist bei Neurodermitis und Psoriasis (Schuppenflechte) auch die Schmerz­linder­ung ein ausschlaggebendes Argument für den Gang in die Kältekammer. Während der Juckreiz meist schon nach sehr wenigen Anwendungen deutlich nachlässt, zeigt sich der Rückgang der Rötung und der Entzündung häufig nach einer Woche – insgesamt können in schweren Fällen bis zu 30 Anwendungen sinnvoll sein.

Arthrose


Die Kältetherapie hat bei Arthrose den großen Vorteil, dass sie auf alle Krank­heits­herde gleichzeitig wirkt. Der ent­zündungs­hemmende sowie zugleich schmerzmildernde Effekt wirkt unmittel­bar und langanhaltend, auch vor und nach endoprothetischer Versorgung oder bei postoperativen Ödemen.

Asthma bronchiale


Asthmatiker profitieren von der entzün­dungs­hemmenden Wirkung, zudem wird durch die Kälte die Atemmuskulatur ent­spannt und gleichzeitig werden die Bronchien erweitert. Dadurch wird nicht nur kurzfristig nach der Anwendung die Atmung erleichtert, sondern auch langfristig eine leistungssteigernde Wirkung und eine Verbesserung des Allgemeinbefindens erzielt.

Chronische Schmerzerkrankungen


Der Kältereiz führt bei chronischen Schmerzpatienten dazu, dass das über­sensibel reagierende Schmerzgedächt­nis gelöscht und die Sensibilität der Schmerz­sensoren reduziert wird. Durch die Kälte werden außerdem entzündungs­hemmende Mechanismen in Gang gesetzt und die Mobilität verbessert.

Weitere Anwendungsgebiete für die Kältetherapie


Kälte ist ein altbekanntes Heilmittel zur Abschwellung bei Verletzungen und zur Schmerzlinderung. Neben chronisch entzündlichen Erkrankungen und Schmerzen sowie Erkrankungen der Haut oder der Lunge gibt es eine Reihe weiterer Indikationen, bei welchen die Kältetherapie erfolgversprechend ist. Dazu zählen unter anderem die Fibromyalgie, Myositis, Autoimmunerkrankungen, Gleichgewichtsstörungen, Schlafstörungen und Migräne. Darüber hinaus begünstigt die Kältetherapie die Rehabilitation nach Operationen, v.a. bei Wirbelsäulen- und Gelenkoperationen.

Die Vorgänge im Körper kann man sich vereinfacht so vorstellen: Die Blutgefäße verengen sich durch die Kälte, die Blutversorgung konzentriert sich auf die Körpermitte. Die Muskulatur wird weicher, der Spannungszustand gelöst und der Reflexkreis von Schmerz und Muskelspannung reguliert. Gleichzeitig wirkt die Kälte direkt auf die Reflexbahnen sowie das Hormon- und Immunsystem, was eine zusätzliche Schmerzlinderung bewirkt. Sobald der Körper wieder aufgewärmt wird, weiten sich die Gefäße, Abfallstoffe werden abtransportiert und dafür mehr Sauerstoff zugeführt.

Je nach Anwendungsgebiet ist eine Serie von 20 – 30 Gängen sinnvoll, die ein- bis zweimal täglich angeraten sind. Die Körperkerntemperatur wird bei der Kältetherapie aufgrund der kurzen Anwendungszeiten nur in einem sehr geringen Maße beeinflusst.

THERAPIE NACHHALTIG KOMBINIEREN – FÜR MEHR SCHMERZFREIHEIT UND LEISTUNGSFÄHIGKEIT


Überzeugen Sie sich selbst von der Wirkkraft der Kälte!